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Cergio Prudencio

Cergio Prudencio

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Cergio Prudencio wurde 1955 in La Paz, Bolivien, geboren. Er studierte Dirigieren und Komposition an der Katholischen Universität Boliviens, bei den Lateinamerikanischen Kursen für zeitgenössische Musik (1980/82/84/85/89) und beim Nationalen Jugendorchester Venezuela. Weitere Studien auf der klassischen Gitarre (1968-72), Querflöte (1973-77). Klavier (1978-82) und Schlagzeug (1978). Cergio Prudencio ist Komponist, Dirigent, Musikforscher und Lehrer. Er gründete 1980 das Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos (OEIN) in La Paz, zu dessen Leitung er bis heute gehört. Mit ihm hat er eine zeitgenössische, auf der Erinnerungen an die Vorfahren beruhende Ästhetik entwickelt, was sich in Werken wie La Ciudad (1980), Cantos de Tierra (1990), Cantos Meridianos (1996), Cantos crepusculares (1999) u.a. niedergeschlagen hat. Seiner künstlerischen und organisatorischen Arbeit beim OEIN wurde internationale Aufmerksamkeit zuteil, u.a. in Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Kolumbien, Korea, Uruguay und in der Schweiz. Im audiovisuellen Bereich schuf Prudencio über vierzig Werke für Film, Theater, Video und Tanz. Seine Partitur für El día que murió el silencio von Paolo Agazzi wurde als bester Original-Soundtrack prämiert.

(C.P./2003, übs. M.N.)

 

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